Forschung

Wohl jedes kleine Kind ist eine Art Forscher, entdeckt Dinge, stellt seine eigenen Denkregeln auf. Und wenn alles gut verläuft, das Kind auch Unterstützung und Ermutigung erfährt, wird aus ihm auch ein erwachsener Forscher, also jemand, den es interessiert, nach welchen Regeln Dinge funktionieren, und wie man Erkenntnisse voran treibt.

Ein weites Feld

Forschung ist ein sehr weites Feld, denn sie wird in so gut wie allen Bereichen betrieben. Vor allem ist natürlich Forschung im naturwissenschaftlichen Bereich zu nennen. Dort, vor allem in der Medizin, werden jedes Jahr neue Stoffe entdeckt, neue Heilmittel und neue Behandlungsformen entwickelt. All dies wäre ohne Forschung nicht möglich, im Grunde basiert unser ganzer Fortschritt auf Forschung. Für wen ist die Forschung als Beruf geeignet? In erster Linie sind dies wohl Menschen, die Dinge wirklich genau wissen wollen, sich nicht mit dem schönen Schein zufrieden geben, und die “weiter” wollen, also den Fortschritt anstreben. Um dies angemessen betreiben zu können, ist es aber auch nötig, einen langen Atem zu haben. Eine Erfindung oder ein Impfstoff gegen Krankheit X, das sind keine Geniestreiche, die über Nacht entstehen, sondern das Resultat langjähriger Arbeit, Forschungsreihen, Untersuchungen, Kontrollgruppen etc. Wer sich darin wieder erkennt, könnte also in diesen Bereich gehen.

Arbeitsstätten

Forscher werden in fast allen Bereichen benötigt. Neben den erwähnten Forschern, die auf naturwissenschaftlichem Gebiet arbeiten, findet man Forscher auch in der Soziologie oder Psychologie. Wie leben Menschen idealer Weise zusammen, wodurch entstehen Konflikte, sogar Kriege? Dies sind Teile der Arbeit, die in der Friedensforschung geleistet wird. Erforschen wird konkret in mehreren Bereichen betrieben, auf die man beruflich hinarbeiten kann. Man kann nach dem Studium an einem Forschungsinstitut arbeiten. Dies kann ein universitäres Institut sein, es kann aber auch ein privates Institut sein. Zum Beispiel wäre für Chemiker oder Biologen ein Forschungsinstitut, das Lebensmittel untersucht, interessant. Oder als Mediziner könnte man in einem privaten Institut arbeiten, in dem Hauterkrankungen bzw. die Wirkung von Pflegemitteln auf die Haut untersucht werden zum Zwecke der Verbesserung dieser Produkte. Wichtig ist für diese Arbeit, dass man einen großen Bestand an Daten untersucht, aus denen man dann gut belegbar Schlüsse und Erkenntnisse weiter gehender Art erarbeiten kann. Dies ist auf jeden Fall sehr faszinierend, denn erst im Lauf von Versuchsreihen wird man fundierte Erkenntnisse über bestimmte Gesetzmäßigkeiten erlangen. Eine Hypothese allein ist eben noch nicht die Wahrheit, und oft entwickeln sich die Ergebnisse in eine ganz andere Richtung als man erwartet hat.

Keine Ungeduld

Wie ausgeführt, ist diese Arbeit also etwas für Menschen, die mehr “nach innen” gehen, zum Kern eines Problems vordringen wollen und den doch oft langen und mit Überraschungen gespickten Weg zu den Resultaten nicht scheuen. Ungeduld, voreilige Schlüsse, Alleingänge sind hier nicht angebracht. Ein Forscher wird immer als Teil eines Teams agieren, auch das ist also eine Grundvoraussetzung, um als Forscher erfolgreich und zufrieden zu sein. Zusammen gefasst, ist dies also ein berufliches Feld, in dem sich Menschen wieder finden, die mit Geduld und Neugier auch in sehr kleinen Schritten vorgehen, die Teamplayer sind und gemeinsame Resultate anstreben.

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